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Wie sicher ist Tagesgeld? (Einlagensicherung)

Legt man sein Kapital als Tagesgeld bei einer deutschen Bank an, besteht eigentlich kein Verlustrisiko. Das Tagesgeld ist bei den meisten Banken, wie das Sparguthaben auch, über die Einlagensicherung der jeweiligen Bankenverbände abgesichert. Bei Kreditinstituten, die beispielsweise dem Bundesverband Deutscher Banken e.V. angeschlossen sind, liegt die Höchstgrenze pro Person bei mindestens 30% des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank. Das dürfte jedem “normalen” Anleger völlig ausreichen.

Legt man sein Kapital als Tagesgeld bei einer deutschen Bank an, besteht eigentlich kein Verlustrisiko. Das Tagesgeld ist bei den meisten Banken, wie das Sparguthaben auch, über die Einlagensicherung der jeweiligen Bankenverbände abgesichert. Bei Kreditinstituten, die beispielsweise dem Bundesverband Deutscher Banken e.V. angeschlossen sind, liegt die Höchstgrenze pro Person bei mindestens 30% des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank. Das dürfte jedem “normalen” Anleger völlig ausreichen.

Aber: bei Banken, die “nur” der gesetzlichen Einlagensicherung (Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH) angehören, sind seit dem 30.06.2009 100% des Kapitals und maximal 50.000 Euro abgesichert (ab 31.12.2010: 100.000 Euro).

So sind die Einlagen in der verschiedenen Ländern gesichert:

  • Deutschland: bis 50.000 Euro zu 100% (gesetzliche Einlagensicherung); darüber hinaus gilt die Einlagensicherung der verschiedenen Bankenverbände (z.B. Sparkassen und Genossenschaftsbanken)
  • Niederlande: bis 100.000 Euro zu 100%
  • Österreich: bis 100.000 Euro zu 100%
  • Luxemburg: bis 100.000 Euro zu 100%
  • Großbritannien: bis 50.000 Pfund zu 100% (ca. 59.000 Euro)

Stichwort “Kaupthing Edge Bank”

Wir haben auf unserer Webseite www.bankmitarbeiter.de von Anfang an auf die Risiken eines Tagesgeldkontos bei der isländischen Kaupthing Edge Bank hingewiesen - und wir waren nicht die einzigen. Wer trotzdem sein Geld dort angelegt oder nicht rechtzeitig abgezogen hat, ist unseres Erachtens selbst schuld.

Nachdem es erst hiess, dass deutsche Anleger ihr Geld zurückbekommen sollen, meldete “Die Welt” am 10.02.2009, dass Island sich jetzt weigert, ausländische Anleger zu entschädigen. Begründet wird das damit, dass es den Isländern, die extrem unter den Folgen der Bankenzusammenbrüche zu leiden haben, nicht zu vermitteln sei, dass sie selbst alles verlieren und ausländische Anleger mit einem blauen Auge davon kommen.

Bankgeheimnis

Grundsätzlich gehen Banken sehr verantwortungsbewusst und vorsichtig mit den Daten ihrer Kunden um. Es ist beispielsweise nur ein Gerücht, dass Banken Daten über Kontoeröffnungen direkt an das zuständige Finanzamt melden. Banken informieren die Finanzämter auch nicht einmal im Jahr darüber, wie hoch Ihre Zinserträge sind.

Seit April 2005 können die Finanzämter allerdings bei den Banken relativ einfach Informationen anfordern, wenn der Verdacht auf Steuerhinterziehung besteht. Banken sind dann zur Erteilung von Auskünften verpflichtet.

 

(c) Olaf Varlemann Baufinanzierungsberatung - Fasanenweg 38a - 22964 Steinburg - Telefon (0 45 34) 29 84 70

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